Über Uns
MillTower: Eine Vision aus Leidenschaft, Tradition und Präzision
Unsere Wurzeln: Eine Reise zwischen den Welten
Die Geschichte des MillTower Restaurants begann weit weg von Roggwil, im Jahr 1979. In diesem Jahr wagte Karl Müller III den Schritt in die Ferne und wanderte nach Südkorea aus. Dort begegnete er nicht nur seiner Frau Jungsuk Goh, sondern entdeckte auch eine kulinarische Welt, die ihn zutiefst beeindruckte: die koreanische Küche mit ihrer unglaublichen Vielfalt an Aromen, Texturen und gesunden Zubereitungsarten.
Aus dieser persönlichen Lebensreise und der tiefen Verbundenheit zu beiden Kulturen entstand ein grosser Traum. Karl entschied sich, diese Begeisterung in seine ursprüngliche Heimat Roggwil zurückzubringen. Sein Ziel war mutig und klar definiert: In der Ostschweiz einen Ort zu schaffen, an dem die Seele Koreas auf moderne asiatische Einflüsse trifft – und daraus eines der beliebtesten Asian-Fusion-Restaurants der Region zu formen.
Der Architekt des Geschmacks: David Joh
Es war schliesslich David Joh, Karls Schwiegersohn, der diesen langgehegten Traum mit Leben füllte und das kulinarische Fundament des MillTower legte. Als studierter Physiker und Chemiker betrachtete David die Küche von Beginn an als sein „Labor“. Mit wissenschaftlicher Akribie und seinem Flair für internationale Kompositionen entwickelte er Rezepte, bei denen Textur, Temperatur und Aroma in perfekter mathematischer Balance stehen.
Heute hat sich David operativ aus der Küche zurückgezogen, um sich verstärkt seiner Familie zu widmen und gleichzeitig sein neues Herzensprojekt Xond & fein voranzutreiben. Doch sein Geist der Präzision und seine hohen Qualitätsansprüche sind tief in der DNA unserer Küche verwurzelt. Das Team führt sein Erbe mit derselben Leidenschaft fort, die David in jedes einzelne Rezept investiert hat.
Ein starkes Netzwerk: Die Joshua Stiftung
Der MillTower steht nicht allein, sondern ist Teil einer grossen Vision für Lebensqualität und Wohlbefinden. Wir gehören stolz zur Joshua Stiftung, getragen von den Familien Müller Goh, Müller-Weigelt, Altinbas-Müller und Joh Müller.
Die Stiftung steht hinter weltweit erfolgreichen Schweizer Innovationsmarken wie kybun, Joya, Kandahar und Elgg. Diese Marken haben eines gemeinsam: Sie rücken die Gesundheit und das menschliche Wohlbefinden ins Zentrum. Diese Philosophie spiegelt sich auch in unseren Immobilienprojekten wider – von der Schuhfabrik in Sennwald über denkmalgeschützte Riegelhäuser bis hin zu unserem Zuhause, dem architektonisch markanten kybun Tower in Roggwil. Der MillTower ist die kulinarische Antwort auf diesen ganzheitlichen Lebensstil.
Ihr Platz über den Dächern
Wir laden Sie ein, im 8. Stock des kybun Towers Platz zu nehmen. Geniessen Sie die atemberaubende Aussicht, die über die Dächer Roggwils bis weit über den Bodensee reicht. In unserem eleganten Ambiente erwartet Sie ein herzlicher Service, der die asiatische Gastfreundschaft mit Schweizer Präzision verbindet.
Wir freuen uns darauf, Sie auf eine unvergessliche kulinarische Reise zu entführen!
Ihr MillTower Team
Team
Chef Satoshi Shibamura
Vom Baseball-Feld an die Sushi-Bar: Satoshi im PortrÄt
Was haben Profi-Baseball und die Kunst des perfekten Sushi gemeinsam? Für unseren Küchenchef Satoshi ist die Antwort klar: Präzision, Ausdauer und die ständige Suche nach Perfektion.
Seine Reise führte ihn von den Küsten der japanischen Präfektur Chiba über die pulsierenden Metropolen Seattle und Zürich bis in den kybun Tower nach Roggwil. Satoshi ist kein gewöhnlicher Koch – er ist ein Brückenbauer, der lokale Schweizer Zutaten mit jahrhundertealten japanischen Techniken zu einer kühnen Asian Fusion verbindet.
Doch hinter der handwerklichen Exzellenz und der sportlichen Disziplin steckt ein weicher Kern: Das herzliche Lächeln seiner Mutter, die selbst jahrelang im Service arbeitete, ist bis heute sein persönlicher Nordstern. In unserem Interview gewährt uns Satoshi einen Blick hinter die Kulissen seiner kulinarischen Philosophie und verrät, warum ein Besuch bei ihm im MillTower weit mehr ist als nur eine Mahlzeit – es ist ein Stück japanische Heimat und gelebte Geborgenheit.
Satoshi, du stammst aus Urayasu in der Präfektur Chiba. Wie hat die kulinarische Kultur deiner japanischen Heimat deinen heutigen Stil geprägt?
Meine Heimat lag am Meer, und ich hatte schon früh viele Gelegenheiten, mit Fisch und Meeresfrüchten in Berührung zu kommen ‒ zum Beispiel beim Angeln mit meinem Vater. Da die Präfektur Chiba direkt an Tokio grenzt, konnte man kulinarisch gesehen nahezu alles finden, wenn man es wollte. In einer so vielseitigen und gut versorgten Region aufzuwachsen, hat meinen heutigen Stil stark geprägt.
Bis zu deinem 18. Lebensjahr war Baseball dein Leben, du hast sogar für die Zurich Lions gespielt. Welche Werte aus dem Profisport ‒ wie etwa Präzision oder Teamgeist ‒ finden wir heute in deiner Küche im MillTower wieder?
Der japanische Schulbaseball ist äußerst anspruchsvoll. Während meiner Schulzeit gab es ‒unabhängig von den Prüfungsphasen ‒ im gesamten Jahr nur etwa drei trainingsfreie Tage. Diese Erfahrung hat mich vor allem körperlich und mental sehr stark geprägt und mir Ausdauer, Disziplin und Belastbarkeit vermittelt, die ich heute auch in der Küche lebe.
Nach deiner Zeit an der Japan Hotel School zog es dich nach Seattle. Inwiefern hat dich dieser Blick über den Tellerrand in den USA als Gastgeber verändert?
Der Service in Japan ist stark vom Teamgedanken geprägt ‒ man stellt sich selbst bewusst in den Hintergrund und agiert sehr zurückhaltend. In den USA war ich dagegen überrascht von einem deutlich individuelleren, fast persönlichen Service-Stil. Diese Erfahrung hat mich dazu gebracht, meine eigene Persönlichkeit stärker in den Service einzubringen und meinen ganz eigenen Stil als Gastgeber zu entwickeln.
Dein Weg in die Schweizer Gastronomie begann im Hotel Airport Glattbrugg. Ursprünglich für den Service vorgesehen, landest du in der Küche. War das der Moment, in dem du wusstest: Das ist meine wahre Berufung?
Nein, zunächst nicht. Am Anfang wollte ich hier vor allem auch das Kochen lernen und plante, danach nach Japan zurückzukehren, um wieder als Kellner in einem guten Restaurant zu arbeiten. Nach etwa einem Jahr gewann ich jedoch zunehmend Sicherheit und Raum, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Erst in diesem Moment begann ich zu spüren, dass es gut sein könnte, diesen Weg weiterzugehen und diesen Beruf langfristig auszuüben.
Im Teppanyaki-Restaurant hast du die Kunst gelernt, Kochen und Gästekontakt zu verbinden. Warum ist diese direkte Interaktion mit dem Gast für dich bis heute so wichtig?
Der größte Vorteil liegt für mich darin, die Reaktion der Gäste auf meine Gerichte unmittelbar erleben zu können. Wenn man die Gäste bereits vor dem Kochen sieht, kann man kleine, individuelle Anpassungen vornehmen ‒ etwa ein etwas milderer Geschmack für Kinder oder eine leichtere Zubereitung für ältere Gäste. Diese persönliche Aufmerksamkeit direkt auf dem Teller widerspiegeln zu können, macht für mich den besonderen Reiz dieser Art des Kochens aus.
Zwischen 2006 und 2008 bist du nach Japan zurückgekehrt, um in Sushi-Restaurants und Betrieben für kreative japanische Küche zu arbeiten. Was ist das wichtigste Geheimnis, das du aus dieser intensiven Zeit für deine heutige Arbeit mitgenommen hast?
Da ich keine klassische Kochschule besucht habe, war mein Wissen anfangs in bestimmten Bereichen begrenzt. In dieser Zeit hatte ich jedoch die Möglichkeit, mit vielen unterschiedlichen Köchen zusammenzuarbeiten. Dadurch konnte ich meinen eigenen Standard entwickeln ‒ eine Grundlage, die ich heute in meiner Arbeit in der Schweiz gezielt einsetze.
Du hast in renommierten Häusern wie dem Fujiya of Japan oder Yooji’s gearbeitet. Was hat dich schliesslich dazu bewogen, deine Erfahrung nun im MillTower in Roggwil einzubringen?
Der Kontakt kam über frühere Gäste zustande, durch die Herr Karl Müller auf mich aufmerksam wurde und mich ansprach. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass sich mein damaliger Arbeitsplatz zunehmend von meinen eigenen Vorstellungen entfernte, und ich war offen für eine neue Herausforderung. In dieser Phase traf das Angebot aus dem MillTower genau zum richtigen Zeitpunkt.
Satoshi, was bedeutet für dich «moderne japanische Küche» im Kontext des MillTower-Konzepts?
Für mich bedeutet „moderne japanische Küche“ hier, die lokalen Zutaten mit japanischen Zubereitungsmethoden zu verbinden. Persönlich hoffe ich, dass dies den Gästen einen Anreiz gibt, sich noch stärker für die japanische Küche und Kultur zu interessieren.
Du erzählst oft von dem freundlichen Lächeln deiner Mutter, die selbst im Service gearbeitet hat. Ist dieses Lächeln heute dein persönlicher Nordstern, wenn es um Gastfreundschaft geht?
Ich denke, mein eigener Service-Stil hat seine Wurzeln bei meiner Mutter. Egal wie stressig oder anstrengend die Situation war, sie hat stets mit einem Lächeln auf die Gäste reagiert. Für mich ist es sehr wichtig, dass die Gäste sich willkommen und wertgeschätzt fühlen ‒ genau dieses Prinzip leitet mich auch heute.
Obwohl du seit vielen Jahren in der Schweiz lebst und wirkst, betonst du stolz deine japanischen Wurzeln. Welches Gefühl von Heimat versuchst du deinen Gästen im MillTower auf den Teller zu zaubern?
Ich möchte nicht aufdringlich sein oder unnötige Elemente hinzufügen. Mein Ziel ist es, die Gäste so einfach wie möglich den vollen Geschmack der Zutaten zum richtigen Zeitpunkt genießen zu lassen. Dabei hoffe ich, ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit zu vermitteln ‒ so, wie man es von einer liebevoll zubereiteten Mahlzeit zu Hause kennt.
Wenn du in den Ferien nach Japan zu deinen Geschwistern zurückkehrst ‒ mit welchen neuen Inspirationen für unsere Gäste kommst du meistens im Gepäck zurück?
Wenn ich in den Ferien nach Japan zu meinen Geschwistern zurückkehre, probiere ich neue Trends und traditionelle Gerichte. Ideen und Kombinationen, die mich inspirieren, nehme ich mit und setze sie auf meine eigene Weise für unsere Gäste um.
Was ist das eine Erlebnis oder der eine Geschmack, den jeder Gast nach einem Besuch bei dir im MillTower mit nach Hause nehmen sollte?
Die japanische Küche ist zwar weltweit bekannt, aber viele Gäste haben vielleicht noch nie Sushi in einem Restaurant probiert. Ich möchte, dass sie den Unterschied spüren: Wie anders und besonders Sushi schmeckt, wenn es von einem Japaner von Grund auf zubereitet wird, im Vergleich zu dem, was man im Supermarkt kauft. Wenn dies die Gäste dazu inspiriert, bei Gelegenheit nach Japan zu reisen und die Gerichte vor Ort zu probieren, würde mich das sehr freuen.